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Abgezockt und doch verloren

Abgezockt und doch verloren: Ein spannendes und sehr ergreifendes Buch. Das Leben schreibt manchmal die seltsamsten Geschichten. Handelt von einer Mutter, die ihren Sohn sehr liebt und einem Sohn, der seine Probleme anders löst, als gewöhnlich. Leider mit traurigem Ende...


Buchbeschreibung
Georg und seine Spedition... Immer öfter habe ich Schwierigkeiten mit der Versicherung. Egal ob schuldig oder unschuldig, Mum, es kommt einfach zu viel zusammen.“ Er nannte mich immer „Mum“, was ich sehr schön fand. Doch an diesem Tag sagte er: „Mum, es ist so: Wenn man sich im Kreislauf der Selbstständigkeit befindet, kommt man auch nicht mehr so schnell heraus. Außer man hat genügend Rücklagen, um ein Unternehmen aufzulösen. Aber wer kann das schon? Man müsste im Lotto gewinnen, oder?“ So kreisten unsere Gedanken hin und her. Dann antwortete ich ihm: „Georg, wem sagst du das, du weißt, wie es uns geht. Auch wir sind seit mehr als zwanzig Jahren selbstständig.“ „Ja, Mum, ich weiß, aber meiner Firma geht es nicht gut“, antwortete er. Ich fragte, ob ich ihm helfen könne, doch er verneinte. Sein Stolz stand ihm im Weg, um Hilfe anzunehmen. Heute weiß ich so viel mehr – und doch gar nichts. Ich frage mich, muss ich alles wissen? Nein, man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Nun sind es schon sieben Jahre, dass mein Sohn Georg tot ist. Gestorben an Herzversagen, so steht es im Totenschein. Gestorben in einem fremden Land. Ich hatte keine Chance, ihn nochmals zu sehen, mich zu verabschieden. Keine letzte Umarmung – nichts. In den Morgenstunden gestorben, am Nachmittag schon beerdigt. „So ist das Leben!“ Dieser Spruch steht für meine Trauer. Nur so kann ich mir selbst Kraft geben und den Schmerz lindern. Er war gerade mal achtunddreißig Jahre alt. Gestorben an einem gebrochenen Herzen. Wie heißt es doch im Leben: „Der Mensch denkt, aber Gott lenkt“. Hier hat dieser Spruch voll zugetroffen. Aber ich möchte weitererzählen: Damals, zwei Tage später, unterhielten wir uns wieder über Georgs Geldsorgen. Dabei sagte er mir so nebenbei: „Man könnte einen Coup landen, indem man viele Euroschecks sammelt und diese im Ausland einlöst.“ Ich antwortete neckisch: „Das müssen aber sehr viele sein und dann über Jahre gesammelt. Denn jeder Euroscheck hat doch nur eine Deckung bis 400 DM.“


  • Taschenbuch: 108 Seiten
  • Verlag: epubli; Auflage: 3 (1. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3737566526
  • ISBN-13: 978-3737566520
Klassiker der Theologie Die Autorin über sich selbst
Ich, Vero KAa, wurde 1945 als Deutsch-Österreicherin geboren, lebte bis April 1955 in der ehemaligen DDR. Als Flüchtlingskind reise ich über Österreich in die Bundesrepublik. Heute bin ich im Schwarzwald zuhause. Beruflich war ich als Finanzbuchhalterin, Kauffrau und Betriebswirtin tätig und bin heute Autorin.
Bedingt durch eine Krankheit habe ich 2008 für mich das Schreiben entdeckt und 2010 mein erstes Buch veröffentlicht – als freie Autorin im Self Publishing. Dabei war deutsch nie mein Lieblingsfach. Dafür gibt es nette Lektorinnen, die meine Zeilen geraderücken.
Heute muss nicht mehr alles so perfekt in meinem Leben sein, aber dafür stimmig. Wir sind alles Menschen und dürfen Fehler machen, auch beim Schreiben, liebe Leser-
Meine Geschichten verfasse ich vorzugsweise aus dem Leben: Erlebt, erzählt, erfunden und aufgeschrieben.

Erhältlich als Taschenbuch oder E-Book, bei Amazon und vielen anderen Online-Shops!




Hier gibt es eine Leseprobe:

Abgezockt und doch verloren 
Unser Zuhause ist ein kleiner Ort mit etwa 5.000 Einwohnern. Seit den Sechzigerjahren sind wir hier heimisch. Es ist schön hier. Wir alle lieben diesen Ort. Wir sind: mein Mann, unsere vier Söhne, zwei Töchter und ich. Unsere Kinder sind hier geboren und zur Schule gegangen. Ja, wir waren einmal eine „kleine“ Großfamilie.
Trotz der Arbeit, die eine Großfamilie mit sich bringt, haben mein Mann und ich uns ein kleines Unternehmen aufgebaut. Wir verkaufen Obst und Gemüse. Die Kinder wuchsen heran und verließen uns nacheinander. Alle hatten beruflich einen guten Start in ihr Leben.     
                                                                           

Im Herbst 1996 besuchte uns mein Sohn Georg, damals 31 Jahre alt. Er war der dritt älteste Sohn, war selbstständig und hatte ein Transportunternehmen. Er belieferte uns ab und zu mit frischem Obst und Gemüse.
Seine Selbstständigkeit ließ ihm wenig Zeit für einen Plausch. Aber wenn er da war, gab es nette Stunden und rege Diskussionen,
wie zum Beispiel, dass selbstständig zu sein, sehr schwer sei und die Zahlungsmoral der Kunden schlecht wäre. Dann die steigenden Kosten und Aufträge deren Marge immer enger würde.
„Die Unfälle, die meine Fahrer produzieren“, sagte er, „verursachen

ständig höhere Beiträge in der Versicherung, von den Kosten der Schäden ganz zu schweigen. Ich bekomme immer häufiger Schwierigkeiten mit der Versicherung. Egal ob schuldig oder unschuldig, Mum, es kommt einfach zu viel zusammen.“
Er nannte mich immer „Mum“, was ich sehr schön fand. Doch an diesem Tag war er aufgeregt und sagte: „Mum, es ist so: Wenn man im Kreislauf der Selbstständigkeit steckt, kommt man nicht mehr so schnell heraus. Außer man hat genügend Rücklagen, um ein Unternehmen aufzulösen. Aber wer kann das schon? Man müsste im Lotto gewinnen, oder?“
So hingen wir unsere Gedanken nach. Ich antwortete ihm:
„Georg, wem sagst du das, du weißt, wie es uns geht. Auch wir haben seit mehr als zwanzig Jahren unsere kleine Firma.“
„Ja, Mum, ich weiß, aber meiner Firma geht es nicht gut“, antwortete er.
Ich fragte, ob ich ihm helfen könne, doch er verneinte. Heute weiß ich, sein Stolz stand ihm im Weg, um Hilfe anzunehmen. Heute weiß ich so viel mehr – und doch gar nichts. Ich frage mich, muss ich alles wissen?
Nein, man kann die Zeit nicht zurückdrehen.
Nun sind es schon sieben Jahre, dass mein Sohn Georg tot ist. Gestorben an Herzversagen, so steht es im Totenschein. Gestorben in einem fremden Land. Ich hatte keine Chance, ihn nochmals zu sehen, mich zu verabschieden. Keine letzte Umarmung – nichts.

In den Morgenstunden gestorben, am Nachmittag schon beerdigt.
„Ja, so ist das Leben!“ Dieser Spruch steht für meine Trauer. Nur so kann ich mir selbst Kraft geben und den Schmerz lindern.
Er war gerade mal achtunddreißig Jahre alt. Gestorben an einem
gebrochenen Herzen. Wie heißt es doch im Leben: „Der Mensch denkt, aber Gott lenkt“.

Aber ich möchte weitererzählen:

Damals, zwei Tage später, unterhielten wir uns wieder über Georgs Geldsorgen. Dabei sagte er mir so nebenbei: „Man könnte einen Coup landen, indem man viele Euroschecks sammelt und diese im Ausland einlöst.“
Ich antwortete neckisch: „Das müssen aber sehr viele sein und dann über Jahre gesammelt. Denn jeder Euroscheck hat doch nur eine Deckung bis 400 DM.“
Wir lachten und ich sah das alles als Spaß an. Heute weiß ich, es war kein Spaß. Für ihn war es bitterer Ernst.

Anfang März 1997 rief mich Georg ganz aufgeregt an. Er wäre auf einer Geschäftsreise im Ausland und hätte vor einer Autobahn-Bar geparkt, um aufs Klo zu gehen. Als er herauskam, war sein Wagen aufgebrochen und sein Aktenkoffer gestohlen.
Es fehlten ein größerer Geldbetrag und sein Reisepass. Er wartete nun auf die Polizei, um Anzeige zu erstatten.
„Mum, ich melde mich später, ja?“, sagte er und legte auf.

Als er dann zurück in Deutschland war, rief er mich an. Ich fragte besorgt: „George, was ist passiert?“
„Mama, es ist alles okay, ich habe einen neuen Reisepass beantragt. Wir sehen uns am Wochenende!“, sprach er und legte auf.
Seine Stimme klang nicht so wie sonst. Irgendetwas war anders. Ich wusste nur nicht, was.
Ich sehe Georg noch genau vor mir. Groß, breitschultrig mit dunklen Haaren. Er war für jeden Blödsinn zu haben. Sein Gang war etwas hinkend. Ein Folgeschaden von einem seiner Motorradunfälle. Er hatte viele Freunde, war sehr beliebt. Auch falsche Freunde, wie sich später herausstellte.
Dann kam das Wochenende. Georg sagte mir: „Mum, ich verlasse Deutschland.“
Ich war platt und fragte: „Was heißt das und wieso?“
Georg schüttelte den Kopf und meinte: „Ihr würdet es nicht verstehen. Du und Papa, ihr seid brave Leute, nein, ihr würdet es nicht verstehen.“
„Was heißt hier ‚brave Leute’? Erkläre es mir!“, forderte ich.
„Nein, Mum, das geht nicht.“
„Aber Junge, du bist mein Sohn, warum glaubst du, ich würde dich nicht verstehen?“, fragte ich leise, denn der Schock saß tief.
„Lass es gut sein, Mum“, sagte er. „Ich werde weggehen“

Nach einer kurzen Pause fragte er: „Kann ich meine persönlichen Sachen bei dir unterstellen?“
„Natürlich darfst du das, du bist mein Sohn. Aber sag mir doch, was du vorhast. Brauchst du Geld, können wir dir helfen? Papa und ich können versuchen, bei der Bank Geld zu leihen“, antwortete ich.
Er schüttelte den Kopf und antwortete: „Nein, Mum, das wäre ein Tropfen auf den heißen Stein.“
„Junge, es gibt nichts, was man nicht regeln kann“, erwiderte ich.
„Nein, man kann da nichts mehr regeln“, antwortete er.
Er ließ sich auf kein weiteres Gespräch mehr ein. Mein Mann, der dazu kam, versuchte, mit ihm zu reden, aber es war zwecklos. Auch er verstand nicht, was Georg vorhatte, nur, dass er weggehen wollte.
Mein Mann bat ihn: „Georg, bleib bitte, lass dir doch helfen.“
„Nein, meine Planung ist schon so weit, es gibt kein Zurück!“, antwortete Georg ihm.
Er war fest davon überzeugt, dass das, was er vorhatte, richtig war. Nur wir wussten nichts von seiner Planung. Alle Worte, die mein Mann und ich noch einbrachten, waren zwecklos. Georg wollte nichts mehr hören. Und so ging er an diesem Tag fort, ohne weitere Diskussion.

Heute weiß ich, er hatte große Angst. Angst, Pleite zu gehen, mittellos zu sein. Diese Angst saß ihm buchstäblich im Nacken.
Und was würden die Leute, die Familie, seine Freunde sagen und denken? Die Eltern? Könnten sie das, was er vorhatte, ertragen??
Vielleicht würde man sich das Maul zerreißen, ihn verurteilen, verachten. Diese Gedanken konnte und wollte er nicht ertragen.
Für ihn war das mehr als eine Scham. Denn Georg war ein Familienmensch, herzensgut und immer hilfsbereit.
Hätte er gewusst, wie das Leben für ihn endet, wäre er damals einen anderen Weg gegangen. Davon bin ich fest überzeugt.

Ein paar Tage später brachte Georg seine persönlichen Sachen vorbei in Kisten verpackt.
Er trug sie wortlos ins Haus und verstaute alles im Keller. Und wieder flehte ich ihn an: „Georg, bitte überlege dir, was du tust.“
„Macht euch bitte keine Sorgen, es wird alles gut“, antwortete er.
Dann verabschiedete er sich mit den Worten: „Ich muss noch dringend was erledigen, melde mich aber bald.“
Das waren seine letzten Worte. Er stieg in sein Auto und fuhr vom Hof. Weg war er …

Damals wusste ich nicht, dass ich ihn zum letzten Mal gesehen hatte. Einen Tag später brachte uns ein kleiner Transporter seiner Firma Obst. Der Fahrer hielt einen kurzen Plausch mit uns. Es war

wie immer. Keine Spur einer Ahnung, dass in der Firma unseres Sohnes etwas nicht in Ordnung war. Deshalb fragte ich auch nicht weiter, sondern dachte: Georg wird es sich wieder überlegt haben. Ich versuchte, ihn anzurufen, aber ich erreichte nur die Mailbox. Ich hinterließ darauf eine Nachricht: „Georg, ich bin es, Mum, bitte rufe mich an.“
Aber er rief nicht zurück. Und so wartete ich den ganzen Abend bis spät in die Nacht hinein.
Am folgenden Abend, so gegen 23.00 Uhr, läutete das Telefon. Ich hob ab. Es war Georg und er sagte: „Mum, ich bin es, nun bin ich weg!“
Ich fragte: „Weg, was soll das heißen?“ Er sagte nur: „Weg, Mum, es ist besser, du weißt von nichts, du wirst es bald erfahren.“  Ein Knacken in der Leitung er hatte den Hörer aufgelegt.

Meine Gedanken kreisten in meinem Kopf. Es konnte nicht sein, was Georg da sagte. Also behielt ich den Anruf erst mal für mich.
Schnell suchte ich seine Handynummer, wählte diese, dachte, ich könnte ihn zurückrufen. Doch er war nicht zu erreichen. Da es schon spät war, beschloss ich, die Sache nicht weiter zu verfolgen. Wollte aber am nächsten Tag zu seiner Wohnung und seiner Firma fahren.

Doch der nächste Morgen veränderte mein Vorhaben.
                                                                                                                                                
So gegen 8.00 Uhr morgens läutete es Sturm. Ich öffnete die Tür und eine junge Frau stand vor mir, die ich nicht kannte. Sie war sehr aufgebracht und stammelte: „Wo ist Georg, ich muss ihn dringend sprechen?“ 
„Ich weiß es nicht!“, antwortete ich und bat die junge Frau herein. Sie brach in Tränen aus. Ich versuchte, sie zu beruhigen, und fragte sie: „Was ist denn passiert und wer sind Sie?“
„Eine Freundin von Georg“, antwortete sie. 
„Eine Freundin von Georg?“, fragte ich. „Und weiter? Ich kenne Sie nicht, wer sind Sie?“
Sie schnäuzte in ihr Taschentusch und beruhigte sich. Dann stellte sie sich vor: „Ich heiße Tanja. Ich war gestern spät abends bei der Polizei und habe eine Anzeige gegen Georg wegen Diebstahls gemacht. Georg hat vor acht Tagen drei nagelneue Lkws geklaut!“
„Was hat er?“, fragte ich entrüstet.
„Er hat bei uns drei Lkws geklaut“, sagte Tanja wieder.
Mir verschlug es die Sprache.
„Wie geklaut?“, fragte ich und schüttelte den Kopf. Holte tief Luft und sagte weiter: „Das kann nicht sein. Lkws klaut man doch nicht so einfach!“
Doch Tanja war sehr aufgebracht. „Bitte sagen Sie mir doch, wo Georg ist. Er muss die Lkws zurückgeben, ich habe ihm blind vertraut“, stammelte sie weiter.
„Was heißt hier „blind vertraut“? Ich kenne Sie nicht. Wie können

Sie so etwas behaupten?“ Nun war ich aufgebracht. Tanja aber sah mich nur traurig an. Langsam wurde ich wütend und wiederholte meine Frage.
Tanja saß wie ein Häufchen Elend auf dem Stuhl, dann brach es aus ihr heraus. Was sie mir dann erzählte, war so unglaublich, dass es mir die Sprache verschlug.
Sie arbeitete als Geschäftsführerin in einem Autohaus, in dem auch Lastkraftwagen verkauft wurden.
Georg habe bei ihr drei neue Lastkraftwagen gekauft, bestehend aus drei Zugmaschinen mit Aufliegern. Jedes Fahrzeug konnte eine Fracht von fünfundzwanzig Tonnen transportieren.
Laut Kaufvertrag wollte Georg diese bei einer Bank finanzieren lassen. Die Finanzierung stand und war auch von einer Bank bestätigt. Vor acht Tagen habe Georg von seinen Mitarbeitern die drei Lkws abholen lassen. Die drei Kraftfahrzeugbriefe habe sie dann am selben Abend in Georgs Briefkasten geworfen.
So war es mit Georg vereinbart. Er wollte die Kraftfahrzeugbriefe seiner Bank für die Auszahlung der Finanzierung vorlegen.
Leider ging keine Zahlung bei ihrer Firma ein. Auf ihre Nachfragen, warum die Zahlungen nicht flossen, hatte Georg sie immer geschickt mit Worten hingehalten.  Zum Beispiel, dass der Sachbearbeiter krank sei. Es dauere noch ein paar Tage, dann würde die Zahlung erfolgen. Nachdem zwei weitere Tage vergangen waren und keine Zahlung erfolgte, wurde sie unruhig.

Telefonisch drohte sie Georg am folgenden Abend, nachdem sie ihn endlich erreicht hatte, selbst bei der Bank anzurufen. Denn es waren bereits vier weitere Tage vergangen. Georg stimmte dem zu. Er meinte sogar, dass es eine gute Idee sei, wenn auch sie der Bank etwas Druck mache. Sie hatte mit Georg über das Handy gesprochen und wusste daher nicht, dass er nicht mehr in Deutschland war. Am nächsten Tag hatte sie dann bei der Bank angerufen. Der Sachbearbeiter, der für Georg zuständig gewesen war, hatte das Telefonat gleich zu seinem Vorgesetzten durchgeschaltet. Dieser hatte Tanja erklärt, dass keine Kraftfahrzeugbriefe bei ihm eingegangen waren. Auch hätte er George seit mehr als zehn Tagen nicht mehr gesprochen. Er hatte dann versucht, Georg telefonisch zu erreichen, um ihn zu fragen, was denn nun mit der Finanzierung sei. Doch leider ohne Erfolg, denn er habe ihn gar nicht erreicht.
Tanja weinte bei ihren Ausführungen und schnäuzte in ein Taschentuch. Dann erzählte sie weiter: „Ich konnte Georg auf einmal nicht mehr erreichen. Weder übers Handy noch in seiner Firma. Dort ging niemand ans Telefon. Also rief ich bei einem von Georgs Mitarbeitern an. Der sagte mir, Georg hätte sich mit einer Menge Geld abgesetzt. Ich solle mich an Sie wenden.“ Nun sei er weg und die Lkws auch.
Tanja schwieg plötzlich und es war ganz still im Raum. Ich konnte meinen eigenen Pulsschlag hören. Ich brauchte eine Pause, um
das, was ich gehört hatte zu verdauen, und versuchte, meine Gedanken zu sammeln. Aber diese überschlugen sich erneut und so stieß ich hektisch hervor: „Wie ist das möglich? Wenn ich ein Auto kaufe, bekomme ich den Kfz-Brief doch nur, wenn ich das Auto bar bezahle! Das kann nicht sein“, sagte ich weiter, „Tanja, Sie müssen sich irren!“  „Nein, es war so“, antwortete sie.
Nach einer kurzen Pause erzählte sie weiter, dass die Polizei sie fast ausgelacht hätte, wenn ihre Situation nicht so ernst gewesen wäre. Höflich erklärte man ihr: „Wenn Sie keine Unterschriften oder Zeugen haben, steht es schlecht mit Ihrer Anzeige!“
Da sie die drei Fahrer kannte, die die Lkws abgeholt hatten, konnte sie der Polizei deren Namen und Adressen geben. Nacheinander wurden sie von einem der Polizisten angerufen. Jeder erklärte, mit dieser Sache nichts zu tun zu haben. Sie hätten nur ihre Arbeit ausgeführt und die Fahrzeuge auf dem Firmengelände abgestellt. Denn schließlich seien sie als Fahrer beschäftigt. Als sie dann heute Morgen zur Arbeit gekommen seien, wären das Büro und die Lagerhalle leer und kein Mensch zu sehen gewesen. Auch die anderen Kollegen, die dann eingetroffen seien, wussten nicht, was los sei. Alle hätten aufgeregt und wild durcheinander gesprochen. Es sei telefoniert worden, aber keiner habe was in Erfahrung bringen können. Also habe man sich entschlossen, erst mal bis Montag zu warten.
„Ja“, meinte Tanja nun, „so war es.“ Der Polizist hatte dann alles zu

einem Protokoll verfasst, Tanja hatte unterschrieben und war dann gegangen. „Ich habe noch gefragt, was jetzt passieren würde“, erzählte Tanja weiter. „Sie antworteten nur, dass sie die Sache überprüfen würden, aber es ohne Zeugen schlecht aussehen würde.
Tanja kauerte immer noch auf dem Stuhl, immer wieder schnäuzte sie in ein Taschentuch.
„Und wie hoch ist denn der Schaden?“, fragte ich.
„So ein LKW hat einen Wert von zirka 190.000 DM“, antwortete Tanja leise.
„Was!?“, stieß ich hervor, „190.000 DM, und das alles blanko? Tanja, sagen Sie mal, Sie machen einen Scherz. Falls ja, dann ist das aber ein schlechter Scherz.“
An der Reaktion von Tanja konnte ich erkennen, dass es kein Scherz war. Sie brach wieder in Tränen aus.
Langsam wurde ich wütend und dachte: Georg, hast du noch alle Tassen im Schrank, was soll das? Was hast du getan, wie konntest du diesem Mädchen so etwas antun?
Aber es gab keinen Georg, denn ich hätte fragen können. Er war einfach weg.
Wie durch eine Nebelwand hörte ich Tanja weitersagen: „Wissen Sie, wie gut ich Georg kenne? Ich liebe ihn und habe ihm blind vertraut. Wir sind seit drei Monaten ein Paar.“
„Sie sind ein Paar?“, fragte ich und schüttelte den Kopf. „Wie alt

sind Sie, Tanja?“, fragte ich.
„Siebenundzwanzig Jahre“, antwortete Tanja leise.
Die Sache machte mich traurig und wütend zugleich. Auch wusste ich nicht, ob ich dieser Tanja glauben sollte. Georg hatte mir nie von ihr erzählt. Gehörte das zu seinem Plan? Denn diese Geschichte war so unglaublich, so etwas erfindet man nicht.
Meine Gedanken überschlugen sich. War es das, was Georg meinte, als er sagte: „Besser du weißt von nichts.“
Als Tanja sich etwas beruhigt hatte, gab ich ihr ein Glas Wasser. Als sie es leer getrunken hatte, bat ich sie zu gehen. Denn ich konnte ihr nicht helfen. Was sollte ich sagen? So ging Tanja zur Haustür, drehte sich um und fragte nochmals: „Wo ist Georg nur?“
Ich aber zuckte mit den Schultern. Sie ging und ich blieb mit einem Gedankenchaos zurück. Ich konnte ihr auf ihre Frage nicht antworten, denn ich wusste ja selbst nicht, wo Georg war.
Es war unglaublich, was Georg da getan hatte. Bei dem Gedanken über die Höhe der Geldsumme wurde mir schwindlig. Es war nicht zu fassen, so etwas hatte ich nicht erwartet. Wer weiß, was noch kommen würde!
Bei einer Tasse Kaffee versuchte ich, meine Gedanken zu ordnen. Denn immer, wenn ich nervös war, brauchte ich einen Kaffee zur Beruhigung.
Nachdem ich mich etwas gefangen hatte, setzte ich mich ins Auto und fuhr los, um Georg zu suchen. Ich bildete mir ein, ich könne

Georg irgendwo finden. Aber das war ein Irrtum.
Mehrfach hatte ich an seiner Haustür geläutet, aber keiner hatte
geöffnet. Dann fuhr ich zu seiner Firma. Von Weitem sah ich schon eine aufgebrachte Menschenmenge. Es war Samstagmorgen. Sicher Mitarbeiter oder Kunden, dachte ich und hielt sofort an. Mein Gott, was war hier bloß los? Plötzlich schoss mir durch den Kopf, dass ich mich diesem Getümmel lieber nicht aussetzen sollte, und machte kehrt, um nach Hause zu fahren.
Bis heute weiß ich nicht, wie ich nach Hause gekommen bin.
Alles, was bis jetzt geschehen war, hatte mich schrecklich aufgeregt. Mir wurde bewusst, dass Georg noch irgendetwas getan hatte. Nur was genau, wusste ich nicht. Meine Gedanken überschlugen sich. Warum hatte er nicht mit mir geredet? War ich eine solch schlechte Mutter, dass er kein Vertrauen zu mir hatte? Oder wollte er mich nicht belasten? Diese Fragen kann er mir heute nicht mehr beantworten. Heute weiß ich, er war zu stolz, sich einzugestehen, dass er mit seinem Unternehmen gescheitert war.
Zwar war er hart im Nehmen, aber doch nicht hart, um alle Konsequenzen zu tragen.
Nein, er brauchte immer noch einen Kick dazu. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn ich bin seine Mutter. Auch ich hatte schon viel im Leben einstecken müssen, bin aber daran gewachsen. Ich dachte bis dahin immer, eine gute Mutter zu sein. Nun kamen mir das erste Mal Zweifel.

Zurück zu Georg. 
Was mochte hier noch auf mich zukommen? Was hatte er gemeint, als er sagte: „Besser du weißt nichts, du wirst es noch früh genug erfahren.“ Meine Gedanken kreisten immer um dieses Thema. Ich fand keine Antwort. Es gab auch niemanden, den ich hätte fragen können. Also musste ich warten, was passierte. Den ganzen nächsten Tag, die ganze nächste Nacht überlegte ich hin und her. Aber mein Grübeln brachte mir nichts. So folgten ein weiterer schlechter Tag und eine weitere schlaflose Nacht.

Dann Montag, der nächste Morgen, die ersten Anrufe seiner beiden Hausbanken. Ob ich wisse, wo mein Sohn Georg sei. Ich verneinte. Es war nicht gelogen, denn ich wusste es ja nicht.
Gegen 10 Uhr gab es einen weiteren Anruf. Man bat mich höflich um ein persönliches Gespräch. Also machte ich mich auf den Weg zu Georgs Hausbank. Es war auch unsere Bank. Wir führten hier unsere Konten. Dort angekommen bat man mich in ein Büro. Der Kreditsachbearbeiter und sein Vorgesetzter boten mir einen Platz an. Sie hatten eine dicke Akte auf dem Tisch zu liegen. Herr Walter, der Kreditsachbearbeiter spielte nervös mit dem Aktendeckel. Mal klappte er ihn auf, mal machte er ihn wieder zu. Ich hingegen fühlte eine Ruhe, wie eine Ruhe vor dem Sturm.
Dann preschte sein Vorgesetzter Herr Müller mit einem Wortschwall los. Er guckte dabei immer seinen Mitarbeiter an. Doch dieser saß

leicht geduckt neben ihm und spielte weiter verlegen mit dem Aktendeckel. Was ich nun zu hören bekam, machte mich weiter fassungslos. Es war vorbei mit meiner Ruhe, ich musste mich zwingen, innerlich Ruhe zu bewahren. Herr Müller erzählte, ein Mitarbeiter von George hätte ihn in der Nacht von Sonntag auf Montag angerufen und ihm von Georgs Verschwinden erzählt. Zuerst habe er gedacht, der Anrufer mache einen Scherz. Aber dann folgten ein zweiter und ein dritter Anruf. Es kam Bewegung in die Sache. Da er nicht schlafen konnte, habe er die Polizei um etwas zu erfahren. Der Beamte, der Dienst hatte ihn abgewiesen.
Da Sonntagnacht sei, könne man nichts unternehmen, Montag früh wolle man aber alles prüfen.
Ich fragte kurz dazwischen, wer ihn denn angerufen habe. Herr Müller sagte, der Anrufer habe sich als einen Freund von Georg ausgegeben. Auch glaube er, dass der Anrufer immer derselbe war. „Vielleicht war es Georg selbst“, meinte er dann. Er kenne seine Stimme nicht so genau. Er erzählte mir dann, Georg habe seine zwei Konten leergeräumt und auch noch weit überzogen. Außerdem habe er sämtliche Lkws, die er von der Bank finanziert bekommen hatte, zu Geld gemacht. Er hatte sich die Kraftfahrzeugbriefe der Lastkraftwagen zwecks irgendwelcher Versicherungsänderungen schon vor Wochen aushändigen lassen und dann diese Lkws verkauft, „verschoben“, wie man es hier nannte.

Er hatte alles, was er zu Geld machen konnte, zu Geld gemacht und sich dann abgesetzt.
Herr Müller machte eine Pause und schaute mich fragend an.
„Wie konnte so was geschehen?“, fragte ich.
Nun traute sich auch Herr Walter was zu sagen: „Ihr Sohn Georg hat sich aufgrund seiner bisherigen guten Zusammenarbeit mit der Bank deren Vertrauen erworben. Wir sahen keinen Grund, ihn anders einzuschätzen.“ „Nun“, fragte ich, „was wollen Sie dann von mir? Ich kann Ihnen nicht sagen, wo Georg ist, denn ich weiß es ja selber nicht. Auch habe ich keine Ahnung, warum er das getan hat.“
„Die Bank hat gegen Georg ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet“, sagte Herr Müller. „Wenn sich Georg bei Ihnen meldet, so bewegen Sie ihn doch bitte dazu, sich zu stellen, um den von ihm angerichteten Schaden zu begrenzen. Man würde mit Sicherheit Milde walten lassen.“ Und das sollte ich glauben? Für wie naiv hielt mich dieser Herr Müller eigentlich?
„Es tut mir leid, aber ich habe keine Ahnung, wo Georg ist“, sagte ich und verließ die Bank.
Und das war nicht gelogen, denn schließlich wusste ich es wirklich nicht. Ob man mir geglaubt hat oder nicht, war ja auch egal. Georg war weg und ich konnte ihn nicht fragen, ob das alles stimmt, was man mir da erzählt hatte.
Auf dem Weg zum Parkplatz kamen mir seine Worte wieder in den Sinn: „Mum, besser du weißt nichts, denn du wirst es bald

erfahren.“ Auch die zweite Hausbank, die angeblich die Lkws finanzieren sollte, bat mich zu einem Gespräch. Hier erwartete mich das gleiche Gespräch wie bei der ersten Bank.
Auch hier hörte ich mir alles an und verneinte die Frage, irgendwas zu wissen. Dann war ich schnell wieder draußen. Tief durch amten, sagte ich zu mir selbst und setzte mich in das nächste Café, das in derselben Straße der Bank lag. Und wieder war ich ganz durcheinander. So konnte und wollte ich nicht nach Hause fahren. Ich musste erst wieder meine Gedanken ordnen. Mein Gott, Kind, dachte ich, wie verzweifelt musst du gewesen sein, um diese Dinge zu tun, für die man dich beschuldigt.
Meine Gedanken kreisten, aber es gab keine Antworten.
Umso mehr ich nachdachte, desto mehr musste ich mir auch
eingestehen, dass er doch einen sehr cleveren Plan ausgeführt hatte. Aber auch Wut stieg in mir hoch, denn seine Familie musste nun diese bittere Pille schlucken.
Heute weiß ich, er muss Helfer gehabt haben, denn von einer Stunde auf die andere löst man ein solches Unternehmen nicht auf. Denn er hatte, so glaube ich, einen Fuhrpark von mindestens zehn Lastkraftwagen und mehreren Kleintransportern und mehr als zwanzig Mitarbeiter. Er hat alles, was er verkaufen konnte, verkauft.
Seine Büroräume, die Lagerhalle und seine Werkstatt, die er angemietet hatte, waren leer. Noch nicht einmal ein Bleistift oder eine Büroklammer waren noch vorhanden. Rein gar nichts, alles

war sauber verlassen. Als hätte es hier nie ein Büro mit einem Transportunternehmen gegeben. Nein, so etwas kann man nicht alleine auflösen. Vor allem nicht von heute auf morgen. Ich möchte niemandem was unterstellen, aber so wie ich meinen Sohn kannte, war alles gut durchorganisiert. So, wie er war, hatten seine Helfer garantiert gut mitverdient. War das seine Planung gewesen, die schon so weit vorangeschritten war, von der er berichtet hatte? Ich denke, ja. Aus Unterlagen die mir anonym zugestellt wurden geht hervor, Georg hatte sich seinen Ausstieg hat etwas kosten lassen. Hatte Freunden neunzig tausend Mark geliehen, damit diese mit ihrer Firma neu durchstarten konnten. Heute, nach mehr als fünfzehn Jahren, ist diese Sache verjährt. Ob er jemals, wie in Unterlagen festgehalten wurde, etwas von diesem Geld zurück
bekommen hatte? Ich weiß es nicht. Denn von einer Rückzahlung stand nichts in den Unterlagen.






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